Schule ist treibende Kraft im Dialog mit Chinesen

Delegation aus Ruichang zu Gast beim Heilig-Geist-Gymnasium. Junge Menschen stehen für die Zukunft der Partnerschaft mit Würselen. Sprachkurs soll eingerichtet werden. Gegenbesuch führt ins Reich der Mitte.

Würselen. Jeder der fünf Sterne auf der chinesischen Flagge hat eine Bedeutung: Der große steht für die Führung der kommunistischen Partei, die vier kleinen für die sozialen Klassen der Arbeiter, Bauern, Kleinbürger und der nationalen Bourgeoisie. Die rote Fahne wehte jetzt neben der schwarz-rot-goldenen deutschen am Mast des Heilig-Geist-Gymnasiums (HGG). Damit hieß die Schule die sechsköpfige Delegation aus dem chinesischen Ruichang willkommen.
Freundschaften schließen
Mit dabei waren unter anderem Bürgermeister Wenjiang Luo und der Leiter der Ruichanger Mittelschule Nr. 1, Ruikun Ke. Bereits vor einigen Monaten hatten chinesische Schüler das HGG besucht. Zudem machte sich eine Würselener Delegation schon ein Bild von der chinesischen Stadt.

„Das HGG ist eine der treibenden Kräfte. Die Schule ist Vorreiter in der deutsch-chinesischen Freundschaft und in der Partnerschaft zwischen Ruichang und Würselen“, sagte Bürgermeister Arno Nelles. Durch diesen Austausch mache man die Zusammenarbeit zukunftsfest. „Junge Menschen sind die Zukunft der Partnerschaft. Deshalb haben die Partnerschaft zwischen den Schulen und die Freundschaften zwischen den jungen Leuten besondere Bedeutung“, sagte Nelles. Auch sein Amtskollege Wenjiang Luo stufte die Schulkooperation als „sehr wichtig“ ein. Dies sei ein „guter Start für die Partnerschaft“.

So konnte Schulleiter Christoph Barbier berichten, dass man „die Städtepartnerschaft schon vor der Unterzeichnung der offiziellen Urkunde mit Leben gefüllt“ habe. Seine Stellvertreterin Maria Foerster, von Barbier inoffiziell zur „Außenministerin“ der Schule ernannt, erklärte, dass das HGG großen Wert auf „interkontinentale Partnerschaften lege“. Die Schule betreibt bereits einen sehr lebhaften Austausch mit dem Senegal. „Unsere Schüler sind sehr an China interessiert, nicht nur wegen der wirtschaftlichen Möglichkeiten. Auch die Kultur finden sie sehr spannend.“ Foerster erklärte, dass diese Art der Verständigung integraler Bestandteil des Schulprogramms sei. Für die Zukunft plane man einen Chinesisch-Kurs einzurichten. Zudem wolle man weitere Partner – etwa einen Arbeitgeberverband – gewinnen.

Die Schülerinnen Beatrice und Patricia Wilden haben beim vergangenen Besuch der chinesischen Partner einen Gast zu Hause aufgenommen. Damals zeigten sich die Chinesen bemerkenswert offen. „Das war eine sehr fröhliche Atmosphäre“, sagte Foerster. „Sie haben alles ausprobiert, auch das für sie ungewohnte Essen“, sagte Patricia Wilden. Die beiden werden im kommenden Jahr nach Ruichang fliegen. Dort werden sie ihre neugewonnenen Freunde wiedertreffen.

Ständiger Kontakt via Internet
„Wir haben noch regelmäßig Kontakt über das Internet“, sagte Beatrice Wilden. Insgesamt wird im März eine 30-köpfige Delegation (darunter 25 Schüler) vom HGG nach Ruichang fliegen. Dort können sie mit einem herzlichen Empfang rechnen. Denn Bürgermeister Luo versicherte, dass sie herzlich willkommen sind.
Und eine Einladung zu einem gemeinsamen Essen sprach er auch gleich aus.
Von Daniel Gerhards –

Würselen und Ruichang werden Partner

Würselen und Ruichang werden Partner

Deutsch-chinesische Städtefreundschaft wird am Dienstag im Rahmen eines Festakts besiegelt

Würselen. Bürgermeister Arno Nelles und sein Amtskollege Wenjiang Luo aus dem chinesischen Ruichang werden am Dienstag, 29. November, die offizielle Städtepartnerschaft besiegeln. Der Rat hatte sich im Juli mehrheitlich für Würselens fünfte Städtepartnerschaft ausgesprochen, die chinesische Behörde „ The Chinese People’s Association for Friendships with Foreign Countries“ hatte zuvor der Stadt Ruichang die Verbindung genehmigt. Zum Festakt reisen Bürgermeister Wenjiang Luo und eine sechsköpfige Delegation an. Die Unterzeichnung der Urkunden ist am Dienstag um 18 Uhr im Kulturzentrum „Altes Rathaus“, Kaiserstraße 36, vorgesehen. Zuvor besucht die chinesische Delegation das Heilig-Geist-Gymnasium (HGG), das Medizinische Zentrum (MZ) und lernen ihre neue Partnerstadt auf einer Stadtrundfahrt näher kennen. Am Mittwoch stehen ein Besuch der Firma CemeCon und eine Stadtrundfahrt durch Aachen auf dem Besuchsprogramm. Ruichang ist eine kreisfreie Stadt, die zum Verwaltungsgebiet der bezirksfreien Stadt Jiujiang in der südchinesischen Provinz Jiangxi gehört. Sie erstreckt sich über eine Fläche von 1423 Quadratkilometern und zählt rund 430 000 Einwohner. Den Anstoß zur Stadtpartnerschaft gab die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die Würselenerin Luise Dunker, die sich seit Jahren um chinesische Studenten in Aachen kümmert, an der der frühere Bürgermeister Werner Breuer teilnahm. Er knüpfte 2006 Kontakte zu Chinesen, die in der Region leben. Unter ihnen Dr. Zhen Xu, der aus Ruichang stammt und nach der Gründung der Deutsch-Chinesischen Freundschaftsgesellschaft Würselen im Juni 2010 dieser als Vize-Vorsitzender angehört; Breuer ist seitdem Vorsitzender dieser Gesellschaft. Beide waren 2008 Gast in Ruichang und stellten erste Überlegungen zur Gründung einer Städtepartnerschaft an. Im Juli 2010 reisten sie wieder, diesmal in Begleitung von Bürgermeister Arno Nelles und einer Delegation, darunter die Vize-Leiterin des HGG, Maria Foerster, nach Ruichang. Im Januar diesen Jahres erfolgte ein Gegenbesuch.

An-Nachrichten 25.11.2011

Treffen Sie Deutschland – eine Erinnerung einer Schülerin

(Google Translator)


10106 Klasse Xiao Xinchen

Frisch, lebhaft, klassisch und stilvoll. Deutschland in Büchern oder Filmen hat zu viele Farben. Das Mysterium Deutschlands lässt mich sehnsüchtig erwarten, was wird das sein?

Nachdem wir mehr als zehn Stunden in der Luft verbracht hatten, kamen wir endlich in Frankfurt an und betraten wirklich diesen europäischen Kontinent.

Als wir am vorgesehenen Ort ankamen, fuhren wir nach Würselen bei Aachen. Es regnete am Himmel, und ich lehnte mich gegen das Fenster, um die Landschaft der Stadt im Regen zu bewundern. Verglichen mit dem schnellen Tempo und der Mode von Frankfurt wirkt die Stadt ruhig und frisch. Aber wo auch immer sie hingehen, sind sie alle gleich klar und sauber. Bald darauf gingen wir zur deutschen Schwesterschule HGG. Nach einem einfachen Interview und Begrüßung wurden unsere chinesischen Schüler von ihren deutschen Eltern mitgenommen, um das Leben von einheimischen Schülern zu erleben.

Pick-up ist der männliche Besitzer namens Rudolf, ein niedlicher dicker Mann. Seine Frau heißt Yurik und ihre Tochter Sabina. Als sie mich sahen, begrüßten sie mich enthusiastisch. Nachdem ich mich vorgestellt hatte, nahm ich das Auto und eilte zu ihnen nach Hause. Es war schon dunkel, als sie bei ihnen zu Hause ankamen, sie brachten mich dazu, dieses schöne kleine Haus wie eine Villa zu besuchen und begannen zu speisen. Als ich mich setzte, war ich überrascht zu sehen, dass es immer noch Essstäbchen neben Messer und Gabel gab, die ihre aufrichtigen Gesichter ansahen, ich fühlte mich nur warm. Hier relativ hohe Breiten, so dass der Sommer im Allgemeinen 10-Punkte-Halb schwarz ist, nach dem Laufe aus der Nahrung auf meinem Mantel anziehen, um allein auf den Balkon zu gehen, fühlen sich die friedliche und dauerhafte Dämmerung.

Der Sonnenaufgang hier war sehr früh, und ich öffnete meine Augen, und viel Yang lag auf der Bettdecke. Ich stieß das Fenster auf und spürte den hellen, aber kalten Morgen. Nach dem Waschen gehen Sie nach unten ins Wohnzimmer. Wenn es ihm angenehm ist, die Zeitung auf dem Sofa mit seiner Brille zu lesen, kümmert sich Yurik sorgfältig um das Leben im Garten. Nach ihren Angaben ist Sabina gestern Abend von zu Hause weggegangen und ist heute Morgen zu einem Praktikum nach Berlin geflogen. Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus zum HGG

Zehn Minuten später kamen wir in der Schule an, und nachdem ich Joff die Hand gegeben hatte, eilte ich neben den schlauen deutschen Studenten voller Vitalität ins chinesische Gesicht. Diese schönen, seltsamen Gesichter tauchten um uns herum auf, und ich spüre ihre Neugier und Aufregung über China. Während einer Verfolgungsjagd winkte der Schulleiter unsere chinesischen Schüler in die Empfangshalle, und der Tagesablauf begann jetzt. Die erste Lektion wurde uns von ihrem Englischlehrer erteilt, in einer entspannten und humorvollen Sprache lernten wir schnell deutsche Geographie, Bräuche, Städte, Politik und Alltagssprache kennen. Dann folgten wir dem Schulleiter, um die einzigartige Imkerei auf dem Campus zu besuchen. Als wir am Ziel ankamen, zogen wir spezielle Schutzkleidung an, um den Kontakt mit den Bienen aufzunehmen. Zu Beginn gab es ein wenig Angst und Anspannung, aber allmählich begann ich, diese hart arbeitenden Insekten vorsichtig zu berühren und den Kunstkörper sorgfältig zu beobachten. Betrachtet man die geschickten deutschen Kinder, entstand plötzlich Bewunderung.

Die Unterrichtszeit in Deutschland ist sehr früh und die Schüler werden gegen 16 Uhr nach Hause gehen. Wenn er bei der Arbeit war, hat er mich um 4 Uhr allein genommen, also sind wir in der Stadt geritten. Die sonnendurchflutete grüne Ebene ist voller idyllischer Atmosphäre, und Joff wird gelegentlich das Auto anhalten und auf das Horn drücken, um den Bekannten, der läuft, zu ärgern. Es gibt keine belebten Straßen und keine blinkenden Ampeln, alles was ich sehe, ist die strahlend grüne Sonne und das warme deutsche Volk.

Gegen 6 Uhr sagte Yurik, dass er mich zu einem lustigen Ort bringen würde, und mit einem wundervollen Gesichtsausdruck lächelte er ihn an. Neugierig stieg ich aufgeregt in den Bus. Wir kamen zu einem Hügel, reich Schatten zu Schatten unseres blendendes Licht, nur Streulichtstränge kühlen, frisch aus dem Original auf den Ebene zu fallen, hoch aufragende Bäume Menschen primitive Einfachheit zu bringen. Wir stehen vor der dicken Rinde des Gesichts, den dicken braunen Blättern an den Füßen, und wir wandern in einem wunderschönen Wald. Sie führten mich nach vorne. Langsam spazierend, gibt es drei riesige Nationalflaggen und ein Marmordenkmal davor, und als ich mit zweifelhaftem Blick näher kommen möchte, sagte Ruofu, dass hier die drei Länder zusammentreffen. Die eine Seite ist Deutschland, die andere ist Belgien und die andere ist die Niederlande. Dann seine Füße über offenen, seine Hände hoch gehalten, mit einem Lächeln, stolz und buchstäblich riefen: „Schau mal ah, ich bin in Deutschland und in den Niederlanden!“. Ich war noch mehr überrascht, dass das chinesische Volk, es gibt tatsächlich keine nationalen Grenzen ist. Menschen, die an den oberen Rand dieses Berges kommen, haben wahrscheinlich versehentlich das Land verlassen. Dann kehren wir aus der anderen Richtung in den Wald zurück. Zu dieser Zeit sah ich viele unglaubliche Häuser und Gebäude. Sie sind auf die Bäume, eingewickelt um einige komplexe Stahl und Beton zeigen Verwirrung und Depression, einige mit einem riesigen schwarzen und weißen Stoff aus unregelmäßigen Polyeder zusammengesetzt, und ist voll von Graffiti und rosa Kinder-Puppen und mehr mehr ist Altholz und Stahl bescheidenen Dachboden verbarrikadiert …… so fragte ich keine Fragen, und Sie wie zu Tschischow erklärt, das sind die kreativen sind menschliche Gefühle auszudrücken und Bedürfnisse sowie unser Leben und die Natur zu beschreiben, . Auf seinen Vorschlag hin ging ich in die “exzentrischen” Gebäude. In diesen kleinen Räumen gibt es Dunkelheit und Okklusion sowie Helligkeit und Wärme. Sie machen das Beste aus der Baumstruktur und kreieren ihren eigenen Raum mit einfachen Requisiten. Ich bewundere diese kühnen und avantgardistischen Ideen wirklich aus meinem Herzen. Wenn ich auf das weite Baummeer vor Ihnen schaue und den Worten dieser Gebäude zuhöre, kann mein Herz nicht ruhig sein.

Am nächsten Tag, nachdem wir ihre sorgfältig zubereiteten “Nudeln” gegessen haben, müssen wir diese warme Stadt, diese heitere Stadt, dieses wunderschöne Land verlassen. Die Menschen hier, die Landschaft hier, alles hier ist unvergesslich. Als wir in den Touristenbus stiegen und in diesem stillen Ort verschwanden, schien der wunderbare Kinderchor immer noch zu klingeln. Ich schaute auf die Tränen der Schüler um mich herum, aber ich erinnerte mich an die Spannung und Aufregung als ich das erste Mal kam. Ich denke, diese Veränderung und Verbundenheit sollte der beste Respekt für die Stadt sein.

Ich habe mich diesmal getroffen und weiß nicht, wann ich mich wiedersehen soll

Original:

遇见德国

10106班 肖欣晨

清新 的,繁华的,古典的,时尚的。书本或电影上的德国有着太多的色彩。 谜一 样的德国让我急切期待,这将会是一场怎样的遇见?

度过 十几个小时的空中生活,我们终于到达了法兰克福,真正踏上了这一片欧洲大陆。

等到 了指定地点,我们便驱车前往亚琛市的沃尔泽伦。 天下 起了小雨,我靠着车窗,欣赏雨中的小镇风光。相比于法兰克福的快节奏和时尚,小镇显得安宁和清新。 但所 到之处都是一样的清晰和干净。不久,我们就到了德国的友校——盖斯特文理中 学。简单的接见和欢迎之后,我们中国学生便被自己的德国家长领走了,去体验当地学生的生活。

接 我的是男主人叫做若夫,是个可爱的胖男人。他的妻子叫做尤里克,还有他们的女儿萨宾娜。一见到我,他们就热情地和我打招 呼。在简单地介绍完我自己后,我就 坐上了车,赶往他们的家。到他们家的时候已是黄昏,他们带领我参观了这个像别墅一样的美丽的小房子之后就开始用餐了。当 我坐下时,惊奇地发现刀叉旁竟还摆 着筷子,望着他们一家真诚的面孔,我感到的只有温暖。这里纬度比较高,所以夏天一般10点半天黑,所 以用完餐之后我披上外衣,独自前往阳台,感受这宁静而长久的黄昏。

这 里的日出很早,睁开眼,大把阳关懒散的投射在羽绒被上。我推开窗,感受到这明媚却微冷的早晨。简单地洗漱之后,就下楼去 客厅。若夫惬意地靠在沙发上带着眼 镜读报,尤里克则细心地照顾花园的生命。据他们说,萨宾娜昨晚离家,今天早上已飞去柏林实习。用过早餐后,我们便乘车前 往文理中学。

十 几分钟后我们到了学校,与若夫握手离别后,我便奔向那充满生机的一个个中国面庞,旁边都是叽叽喳喳的爱闹的德国学生。那 些可爱的、陌生的面孔此起彼伏地出 现在我们周围,我能强烈感到他们的对于中国的好奇与兴奋。在一片追逐打闹声中,校长招手让我们中国学生进入接待大厅,这 一天的课程便从现在开始了。第一节 课是他们的英语老师给我们上的,用轻松诙谐的语言让我们快速的了解了德国的地理、风俗、城市、政治和日常用语。之后我们 跟着校长去参观校园内独特的养蜂基 地。到了目的地,我们便穿上特制的防护服开始了与蜜蜂的亲密接触。一开始还有些许的害怕和紧张,但渐渐地,我开始小心地 抚摸这些勤劳的昆虫,仔细观赏它艺 术的身躯。望着身旁熟练地德国孩子,突然生出仰慕之情。

德国 的下课时间很早,大概下午4点学 生们就回家了。若夫因妻子在上班所以4点钟 独自来接我,于是我们乘车在小镇上兜风。洒满阳光的绿色的平原上充斥着浓郁的田园气息,若夫也会偶尔停下车来按按喇叭逗 下正在行走的熟人。街道上没有繁忙,没有闪烁的红绿灯,我所见的只是开阔的绿地明媚的太阳和温情的德国民众。

大约6点 的时候,尤里克说要带我去一个有趣的地方,边说着还带着奇妙的表情,与若夫相视一笑。好奇的我兴奋地上了车。我们来到了 一片山上,浓郁的树荫遮挡着刺眼的 光芒,只零散地落下几缕清凉的光线,脱离了原本平原上的清新,高耸着的树木带给人原始的质朴。迎着扑面的浓重的树皮气 息,脚踩着厚重的褐色落叶,我们散步 在一片美妙的森林中。他们领我向前方走去。慢慢走着,前方出现三面巨大的国旗和一个大理石碑,我带着疑惑的神情想走近一 看时,若夫说,这就是三个国家交界 的地方。一边是德国,一边是比利时,另一边则是荷兰。然后他两脚跨开,双手高举,笑着,自豪而夸张地喊着:“看啊, 我既在德国又 在荷兰!” 更令 我这个中国人惊讶的是,这里竟没有国界线。来这座山上游玩的人大概都在不经意间出了国吧。 接 着,我们从另一个方向继续返回到森林里。这时,我却看见许多匪夷所思的房屋与建筑。它们以树木为依托,有的缠绕着复杂的 钢筋水泥显现出混乱与压抑,有的用 一块巨大的黑白布构成不规则的多面体,还有的则充满了各种孩童的涂鸦和粉色玩偶,更多的是废旧的木头和钢铁搭成的简陋阁 楼…… 没等我发问, 若夫和尤里克就解释道,这些都是艺术家们创作的,表达人类的情感和生活需要还有描述我们与自然。在他的建议下,我走进了 那些“古怪”的建筑。 在那 些狭小的空间里,有黑暗和闭塞,也有明亮和温暖。它们最大限度的利用树的构造,用简单的道具创作自己的空间,我从心里真 正敬佩这些大胆而前卫的创意。望着面前浩大的树海,倾听着这些建筑的话语,心里无法平静。

第二 天,吃过他们精心准备的“面条”后, 我们就得离开这个温暖的小镇,这个安详的城市,这个美丽的国家。这里的人,这里的景,这里的一切我都难以忘怀。当我们坐 上旅游大巴,消失于这个宁静的地方 时,美妙的童声合唱仿佛还在周围响起。我看着周围同学们的泪眼,却回想起刚来时的紧张和激动。我想这份改变和眷恋该是对 这个城市最好的尊重。

这次 遇见,不知何时再相见。

佛罗伦萨

 

Würselen und Ruichang bald Partner

Würselen und Ruichang bald Partner

Der Stadtrat gibt grünes Licht für die offizielle Verbindung. Besiegelung der Freundschaft muss bis März 2012 über die Bühne gehen.
Aachener Nachrichten vom 21.7.2011 Von Georg Pinzek
Würselen. Der Stadtrat hat sich mehrheitlich für die Gründung einer Städtepartnerschaft mit Ruichang in China ausgesprochen – gegen fünf Stimmen und bei einer Enthaltung auf Seiten der UWG. Ruichang ist eine kreisfreie Stadt in der südchinesischen Provinz Jiangxi. Sie hat rund 430 000 Einwohner und eine Fläche von 1423 Quadratkilometern.

Auf der Zuhörerempore verfolgten auch der Vize-Vorsitzende der Freundschaftsgesellschaft Würselen-Ruichang, Dr. Zhen Xu, und Geschäftsführer Friedel Beckers den positiven Bescheid ihres Antrags. Der Vorsitzende der Freundschaftsgesellschaft, Werner Breuer, ließ sich indes die frohe Kunde telefonisch übermitteln. Der ehemalige Bürgermeister und Pensionär ist mit dem Rad am Niederrhein unterwegs. „Sehr glücklich bin ich über die Entscheidung“, betonte er auf Anfrage unserer Zeitung. Breuer zählt nicht nur zu den treiben Kräften der Partnerschaft, sondern er ist quasi der „geistige Vater“ der neuen Städteehe. Bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die Würselenerin Luise Dunker, die sich seit vielen Jahren um chinesische Studenten in Aachen kümmert, knüpfte Breuer 2006 Kontakt zu Chinesen, die in der Region leben, so auch zu Dr. Zhen Xu, der aus Ruichang stammt. Breuer besuchte auf Einladung von Bürgermeister Xiaoping Gu 2008 Ruichang. „Dort bin ich sehr interessanten und sehr herzlichen Menschen begegnet. Der Bürgermeister war mir gleich sympathisch. Wir haben Brüderschaft getrunken und sind in Kontakt geblieben“, erinnert sich Breuer an die Anfänge. Bereits bei diesem Besuch wurden Überlegungen angestellt, eine Städtepartnerschaft zu gründen. Auf Breuers
Initiative wurde im Juni 2010 die Freundschaftsgesellschaft gegründet, die Stadt Würselen trat per Ratsbeschluss im Juli bei. Zwei Monate später reisten Bürgermeister Arno Nelles und Werner Breuer mit einer kleinen Delegation, darunter Maria Foerster, die stellvertretende Leiterin des Heilig-Geist-Gymnasiums (HGG), nach China.

„Auf einem guten Weg“

Eine siebenköpfige Gruppe aus Ruichang mit Bürgermeister Xiaoping Gu an der Spitze und der benachbarten Stadt Jiujiang waren im Januar 2011 zum Gegenbesuch in Würselen. Dabei wurde von den Chinesen der Wunsch nach einer Partnerschaft bekräftigt. Im März bewilligte die zuständige chinesische Behörde (The Chinese People’s Association für Friendschip with Foreign Countries) den Aufbau einer Städtepartnerschaft mit der Auflage, dass der Vertrag innerhalb eines Jahres abgeschlossen sein soll. Vor wenigen Tagen besuchten 24 Schüler und vier Lehrer der Mittelschule Nr. 1 aus Ruichang das HGG. Die Chinesen waren bei Familien von HGG-Schülern untergebracht. Breuer: „Da sind private freundschaftliche Kontakte geknüpft worden. E-Mail-Adressen wurden ausgetauscht. Die Jugend will in Verbindung bleiben. Und das ist genau das, was die Städtepartnerschaft bewirken soll. Erst dann darf man doch über Probleme wie die Frage der Menschenrechte sprechen – statt alles im Vorfeld kaputtzureden. Sollte außerdem unser Wirtschaftsstandort von den Kontakten nach China profitieren, wäre das auch eine gute Sache.“

Bürgermeister Arno Nelles, der selbst dem Vorstand der Freundschaftsgesellschaft angehört, freute sich über die Entscheidung des Rates: „Ich bin mir sicher, dass dieser spannende und dynamische Prozess auf einem guten Weg ist.“ Bereits in der kommenden Woche werde der Vorstand über das weitere Vorgehen zur Besiegelung der Städtepartnerschaft beraten.

Würselen unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu Morlaix (Frankreich/Bretagne), Hildburghausen (Thüringen), Réo (Burkina Faso), Campagnatico (Italien/Toskana).

Was sagen die Fraktionen im Stadtrat zur Gründung einer Partnerschaft?

SPD-Fraktionsvorsitzender Stefan Mix begrüßte die Gründung einer Partnerschaft mit Ruichang: „Es ist gut, wenn Menschen unterschiedlicher Kulturen sich begegnen.“ Die Frage der Menschenrechte sei in der Fraktion ebenfalls intensiv diskutiert worden. Er erinnnerte daran, dass Würselen bereits vor der Wende eine Partnerschaft mit Hildburghausen in der DDR eingehen wollte. „Wir mussten warten, bis die Mauer fiel.“ Die demokratischen Prozesse im afrikanischen Réo hätten in der Anfangsphase der Partnerschaft in den Anfängen gesteckt. Mix warnte allerdings vor übertriebenen Hoffnungen, denn die Stadt könne aufgrund ihrer finanziellen Situation nicht viel Geld in die Partnerschaft stecken.

CDU-Fraktionsvorsitzender Karl-Jürgen Schmitz betonte: „Die Menschenrechte gehören zu den unveräußerlichen Rechten. Es ist klar, dass wir sie jederzeit einfordern werden, wenn sie nicht gewahrt werden. Eine gute Freundschaft verträgt auch Kritik. Das heißt nicht, dass wir belehren wollen. Ich bin mir sicher, dass die Menschen hier von der chinesischen Kultur profitieren werden. Dass eine Partnerschaft auch auf diese Entfernung funktionieren kann, hat der Besuch beim HGG belegt. Dort wird im Gegenzug über eine China-Reise nachgedacht. Wir wünschen der neuen Städtepartnerschaft viel Glück und Erfolg.“

FDP-Fraktionsvorsitzender Hans Carduck: „Die Begegnung von Kindern und Erwachsenen in Würselen und Ruichang ist eine große Chance, die wir nutzen sollten. Wir hoffen, dass die Partnerschaft fruchtbar ist für unsere Region, in der bereits viele Chinesen leben. Wenn unser Wirtschaftsstandort dadurch außerdem gestärkt wird, ist das natürlich auch in Ordnung.“

Für die Grünen erklärte Anka Erdweg: „Wir freuen uns auf die Partnerschaft, die selbstverständlich nicht nur von Politik und Funktionären, sondern von Privatleuten getragen werden soll. Die Schülergruppe, bei Familien in Würselen untergebracht, war ein guter Anfang.“

UWG-Fraktionsvorsitzender Walter Quadflieg erklärte: „Eine wirkliche Partnerschaft kann nicht gelebt werden. Die Entfernung ist zu groß. Die finanziellen Mittel sind nicht da. Dass Menschen sich intensiv begegnen, wird ein nicht zu verwirklichender Traum bleiben.“

Austausch der Kulturen fördern

Supersonntag v. 20.7.2011

Würselen und Ruichang in China möchten freundschaftliches Miteinander ausbauen

Würselen. Würselen und die chinesische Stadt Ruichang wollen eine Städtepartnerschaft eingehen.

Bereits letzte Woche konnten Schüler des Heilig-Geist-Gymnasiums (HGG) und von der Mittelschule Nr. 1 aus dem chinesischen Ruichang hautnah erleben, welche Vorteile eine künftige Städtepartnerschaft in der Praxis mit sich bringt. Denn die 24 chinesischen Jugendlichen waren zu Gast in Würselen, besuchten das HGG und wohnten sogar bei deutschen Gastfamilien, eine völlig neue Erfahrung für die Gäste aus Ruichang, denn im autoritären Staat China ist eine Auslandsreise nicht üblich.

Auch für viele Würselener Schüler und ihre Familien war der Austausch eine völlig neue Erfahrung. Ute Sturm, deren Sohn Daniel in die neunte Klasse des HGG geht, nahm den 16-jährigen Chu in ihrer Familie auf, eine „bereichernde Erfahrung“, wie sie findet. „Es war spannend, jemanden aus einem so weit entferntem Land bei sich aufzunehmen. Ich denke, der Austausch dient der gegenseitigen Verständigung. Für die Kinder und Jugendlichen entstehen so vielleicht weltweite Kontakte, die man im Zeitalter des Internets aufrechterhalten kann.“ Bürgermeister Arno Nelles betonte beim Empfang der chinesischen Schüler im Würselener Rathaus, dass es wichtig für eine Städtepartnerschaft sei, Neugierde zu wecken, zu leben und zu pflegen. „Gerade junge Menschen sind dafür prädestiniert, dafür einzustehen.“

Dem Leiter der Delegation, Guang Song Fan, überreichte er einen Wappenteller der Stadt Würselen, der in der Mittelschule Nr. 1 nun einen besonderen Ehrenplatz erhalten wird. Das Eingehen einer möglichen Partnerschaft wurde durch die chinesische Zentralregierung zwischenzeitlich genehmigt, so dass es nun an Würselen liegt, diese offizielle und damit fünfte Städtepartnerschaft zu besiegeln. Ob der Stadtrat in seiner gestrigen Sitzung am Abend letztlich zugestimmt hat, war bis Redaktionsschluss nicht bekannt. Alle Anzeichen sprechen aber dafür.

So kam der Stein ins Rollen

Durch Luise Dunker, die sich seit vielen Jahren um chinesische Studenten in Aachen kümmert, knüpfte der ehemalige Bürgermeister Werner Breuer Kontakt zu Dr. Zhen Xu aus Ruichang, der in Aachen lebt. Bei seinem Besuch in Ruichang im Jahr 2008 wurden bereits intensive Überlegungen angestellt, eine Städtepartnerschaft abzuschließen. 2010 wurde die Freundschaftsgesellschaft Würselen – Ruichang gegründet, Werner Breuer zum Vorsitzenden gewählt. Bei seinem Besuch in Würselen Anfang Januar äußerte der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Ruichang den Wunsch, eine Partnerschaft mit der Stadt Würselen abzuschließen. Dieser Vorschlag stieß in Würselen auf positive Resonanz.

In dem entsprechenden Antrag der Freundschaftsgesellschaft Würselen-Ruichang heißt es: „Die Partnerschaft soll, in bewegter Gesellschaft und sich verändernden Gesellschaften, für gegenseitiges Verstehen, Kennenlernen und freundschaftliches Miteinander stehen. Diese Partnerschaft kann durch einen gemeinsamen Dialog, die gegenseitige Annäherung und Veränderung in beiden Staaten, auf städtischer Ebene fördern und unterstützen.“ Bernd Schaffrath von der Pressestelle: „Es sind viele kleine Schritte, die etwas bewegen können.“ Der Besuch der chinesischen Schüler in Würselen war einer davon.

mwe

Ein guter Start für unsere Aktivitäten

Partnerschaft mit Ruichang ist das Ziel

Aachener Nachrichten 14.7.2011

Würselen. Gut eine Woche vor den Beratungen des Würselener Stadtrates über das mögliche Eingehen einer Partnerschaft mit der chinesischen Stadt Ruichang begrüßte Bürgermeister Arno Nelles im großen Sitzungssaal des Rathauses 24 Schüler und vier Lehrer der Mittelschule Nr. 1 aus Ruichang.
Nelles begrüßte die Gäste sehr herzlich an dem Ort, an dem der Stadtrat über die mögliche weitere Städtepartnerschaft beraten und beschließen wird. Dabei reichen die Bemühungen um die partnerschaftlichen Beziehungen schon einige Jahre zurück. Aus diesem Grunde begrüßte Arno Nelles auch sehr herzlich seinen Amtsvorgänger, den heutigen Vorsitzenden der jungen Deutsch-Chinesischen Freundschaftsgesellschaft, Werner Breuer, mit zwei weiteren Vereinsmitgliedern beim Empfang im Rathaus.
Intensive Kontakte
Dabei dankte er ihnen für das Engagement, das sie an den Tag gelegt haben, und für die Aufnahme und Intensivierung der Kontakte. Arno Nelles war vor einiger Zeit mit seinem Amtsvorgänger und in Begleitung der stellvertretenden Leiterin des Heilig-Geist-Gymnasiums, Maria Foerster, nach Ruichang gereist, um sich dort selber ein Bild zu machen und eigene Kontakte zu knüpfen. Dabei lernte Maria Foerster die Mittelschule Nr.1 in Ruichang kennen und lud die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer zu einem Gegenbesuch nach Würselen ein. Dieser wurde sodann von der chinesischen Zentralregierung genehmigt. Ganz neu für die Schüler aus Ruichang war dabei die Erfahrung, dass sie in einem so fernen Land auch bei den dortigen Familien leben und wohnen durften.
Neugierde wecken
Arno Nelles betonte in seiner Begrüßung, dass es wichtig für eine Städtepartnerschaft sei, Neugierde zu wecken, zu leben und zu pflegen. «Gerade junge Menschen sind dafür prädestiniert, dafür einzustehen», hieß er die jungen Gäste aus Ruichang, aber auch ihre Partnerschüler aus Würselen im Ratssaal willkommen.
Dem Leiter der Delegation, Guang Song Fan, überreichte er einen Wappenteller der Stadt Würselen, der in der Mittelschule Nr. 1 nun einen besonderen Ehrenplatz erhalten wird. «Der Beginn der Beziehung stand und steht unter einem guten Stern», freute er sich über diesen Austausch und berichtete über die Entscheidung des Würselener Stadtrates in der kommenden Woche. Das Eingehen einer möglichen Partnerschaft wurde durch die chinesische Zentralregierung zwischenzeitlich genehmigt, so dass es nun an Würselen liegt, diese offizielle und damit fünfte Städtepartnerschaft zu besiegeln. Der Rat der Stadt Würselen wird zu diesem Thema in seiner Sitzung am Dienstag, 19. Juli, 18 Uhr, im großen Sitzungssaal des Rathauses auf dem Morlaixplatz beraten.

Gäste aus China am HGG herzlich begrüßt

 

24 Schüler und vier Lehrer der Mittelschule Nr. 1 aus Ruichang besuchen das Heilig-Geist-Gymnasium.

Städtepartnerschaft geplant.
Besuch aus dem fernen China: Schüler und Lehrer aus Ruichang lernen das HGG kennen. Schulleiter Christoph Barbier und seine Stellvertreterin Maria Foerster (Mitte) heißen die Delegation willkommen. Das freut besonders die Initiatoren der Partnerschaft Werner Breuer (4.v.r. vorne) und Zhen Xu (3.v.r.vorne). Foto: Daniel Gerhards

Von Daniel Gerhards Aachener Nachrichten vom 12.7.2011

Würselen. Für einen chinesischen Jugendlichen ist eine Auslandsreise etwas völlig Außergewöhnliches. Die meisten Schüler dort haben nicht die Möglichkeit, andere Länder zu besuchen und fremde Kulturen kennenzulernen. 24 Schüler von der Mittelschule Nr. 1 aus dem chinesischen Ruichang besuchen derzeit das Heilig-Geist-Gymnasium (HGG) in Würselen.
Die 14- bis 17-Jährigen hatten die Möglichkeit zu der großen Reise nach Deutschland, da Würselen und Ruichang auf dem Weg zu einer Städtepartnerschaft sind. Im vergangenen Herbst besuchte eine Würselener Delegation die Schule in Ruichang. Damals waren Maria Foerster, stellvertretende Leiterin des HGG, und Werner Breuer, ehemaliger Bürgermeister und Vorsitzender der Freundschaftsgesellschaft Würselen-Ruichang, dabei. „Diese Reise ist nur wegen der Einladung aus Deutschland möglich. Diese Schüler hatten noch nie die Möglichkeit, ins Ausland zu reisen“, erklärt Zhen Xu, der an der RWTH studierte und nun eine Firma in Aachen leitet.

Bemerkenswert ist, dass es den chinesischen Schülern erlaubt ist, während ihres Aufenthalts in Würselen bei deutschen Familien zu wohnen. „Das ist sehr erfreulich. In den Familien können die Schüler etwas über den Alltag der jeweils Anderen lernen“, sagte Christoph Barbier, Schulleiter des HGG. In der Schule bekamen sie dann einen Einblick in den deutschen Schulalltag. Barbier erklärte, wie der Stundenplan an dem Broicher Gymnasium aussieht, welche Sprachen und technischen Fächer die Schüler wählen können und wie sie ihre Fähigkeiten neben dem Unterricht entwickeln können. Das HGG mit seinen 1100 Schülern muss den Asiaten dabei recht klein vorkommen. An ihrer Schule werden 5000 Schüler unterrichtet.
Thema im Stadtrat
Für Werner Breuer und Zhen Xu – die beiden Väter der Partnerschaft – ist solch ein Besuch ein wichtiger Schritt zum besseren Verständnis der beiden Völker. „Es ist sehr gut, dass sich die Jugend der beiden Länder kennenlernt. Wenn man nur Mauern aufbaut, kann man nicht zusammenkommen“, sagte Breuer. „Wenn sich die Menschen aus China und Deutschland besser kennen, trägt das zu einer besseren Welt bei. Das beginnt im Kleinen, in den Schulen und auf kommunaler Ebene.

Dazu pflichtete Xu ihm bei: „Das ist ein sehr guter Start für die Jugendlichen, um die Kultur kennenzulernen.“ China müsse sich heute als global agierendes Land zu anderen Staaten öffnen, sagte Xu. Und weiter: „Wenn man Verständnis für die andere Kultur hat, kann das dazu beitragen Konflikte zu lösen.“

Noch hat der Würselener Stadtrat der Partnerschaft nicht zugestimmt. Das Thema wird am Dienstag, 19. Juli, beraten. Kritiker beklagen, dass es in China Verstöße gegen die Menschenrechte gibt. Um daran zu arbeiten, müsse man sich erst mal kennenlernen, sagte Breuer. Auf einen Freund könne man viel größeren Einfluss nehmen als auf einen Fremden.

Beim Rundgang durch die Schule fotografierten die Schüler, die gemeinsam mit vier Lehrern angereist sind, das Gebäude, den Schulhof und alles, was zum Gymnasium gehört. Dabei war vom übertriebener Autorität oder Disziplin nichts zu spüren. Die meisten Schüler lauschten aufmerksam dem, was Maria Foerster erklärte. Andere stiegen an einer Kletterwand hoch oder machten noch ein paar Erinnerungsfotos. Vom Drill, den man aus Fernsehberichten über chinesische Schulen kennt, keine Spur.

Gesellschaft will Antrag an Würselener Rat stellen

Aachener Zeitung 20.5.2011
Würselen. Grünes Licht hat die chinesische Behörde „The Chinese People´s Association for Friendschips with Foreign Countries“ für eine Städtepartnerschaft von Ruichang (in der Provinz Jiangxi) und Würselen gegeben. Da diese Genehmigung auf ein Jahr befristet ist, muss die Freundschaftsgesellschaft Ruichang zügig ihre Hausaufgaben machen. Damit ihr Antrag auf Abschluss einer Städtepartnerschaft noch vor den Sommerferien im Rat beraten und (hoffentlich) positiv beschieden werden kann, wird dieser – so Geschäftsführer Friedrich Beckers – in den nächsten Tagen gestellt werden.

Noch sei die Meinung über den Abschluss einer Partnerschaft mit Ruichang vor allem wegen der Entfernung der beiden Städte in der Bevölkerung gespalten, stellte Beckers, der den verhinderten Vorsitzenden, Ex-Bürgermeister Werner Breuer, vertrat, auf der jüngsten Mitgliederversammlung fest. Wie diese und das Reich der Mitte in Würselen populärer gemacht werden kann, darüber hatte sich der Vorstand im Vorfeld der Versammlung Gedanken gemacht. In das Bemühen, die kulturellen Unterschiede zwischen Europa und China zu veranschaulichen, soll der gesamte Nordkreis einbezogen werden. Zur Selbstdarstellung will die Freundschaftsgesellschaft ein chinesisches Neujahrsfest veranstalten und sich beim Cityfest 2012 mit einem eigenen Stand präsentieren. Da die Liebe – so Beckers – bekanntlich durch den Magen geht, sollen auch Einblick in die chinesische Küche in Form eines Kochkurses gewährt werden. Ein Filmabend im Metropolis hat der Vorstand auch schon angedacht. Ein Sprachkurs in Chinesisch wird derzeit von der Volkshochschule für Anfänger angeboten. Besucht werden sollen Ausstellungen chinesischer Künstler. Für besonders wichtig hält es der Vorstand der Freundschaftsgesellschaft Würselen – Ruichang, dass mehr und mehr persönliche Kontakte geknüpft werden.

Die vorgestellten Aktivitäten wurden von der Mitgliederversammlung „abgesegnet“. Der Vorstand kann nunmehr mit vereinten Kräften an deren Umsetzung herangehen. (ehg)

Stadt mit rund

450 000 Einwohner

Die Freundschaftsgesellschaft Würselen-Ruichang/China ist am 15. Juni 2010 auf Initiative von Ex-Bürgermeister Werner Breuer ins Leben gerufen worden.

Ruichang ist eine kreisfreie Stadt, die zum Verwaltungsgebiet der bezirksfreien Stadt Jiujiang in der südchinesischen Provinz Jiangxi gehört.

Sie erstreckt sich über eine Fläche von 1423 Quadratkilometern und zählt 430 000 Einwohner.

Die Pflege und Intensivierung der kulturellen, sozialen und politischen Beziehungen zwischen Würselen und Ruichang hat sich die Freundschftsgesellschaft auf die Fahnen geschrieben.

Genehmigung der Partnerschaft

 

Die chinesische Behörde heißt “The Chinese People’s Association for Friendship with Foreign Countries” und ist die höchste in China für freundschaftliche Entwicklung mit ausländischen Völkern.